AfD Rosenheim nominiert Maximilian Leucht als Oberbürgermeisterkandidaten
- Frank Mustermann

- 27. Feb. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. März 2025
Auf der Mitgliederversammlung der AfD Rosenheim wurde der 45-jährige Diplom-Kaufmann und Steuerberater Maximilian Leucht als Oberbürgermeisterkandidat nominiert.
In seiner Rede sprach sich Maximilian Leucht angesischts der angespannten Wohnungssituation für eine großzügige Ausweisung von Bauland aus. Eine echte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt könne es aber erst geben, wenn zudem die Masseneinwanderung gestoppt werde. „Das Weltsozialamt Deutschland muss endlich geschlossen werden“, so Leucht mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl und „nur mit einer starken AfD wird das passieren“.
In diesem Zusammenhang kritisierte der Oberbürgermeister-Kandidat auch die Mietverträge der Stadt mit privaten Vermietern von Flüchtlingsunterkünften. Hier werde teilweise erheblich mehr als die ortsübliche Miete bezahlt - das sei dem Steuerzahler kaum vermittelbar.
Ferner kritisierte Leucht die Parkplatz-Politik in Rosenheim. Es würden immer mehr Straßenparkplätze beseitigt und dann habe die Stadt auch noch die Loreto-Wiese gebührenpflichtig gemacht. „Das trägt nicht gerade dazu bei, dass mehr Leute in die Innenstadt zum Einkaufen fahren“ meinte Leucht. Kritik wurde auch an der – wie der AfD-Kandidat sagte - „Pseudo-Fußgängerzone“ in der Münchener Straße vor dem Salingarten geäußert.
Diese sei „nichts Halbes und nichts Ganzes“. Solange keine großflächige Umgestaltung des Areals erfolge, mache diese Fußgängerzone keinen Sinn. Mit Blick auf die angespannte Lage der kommunalen Finanzen sprach sich Leucht dafür aus, Ausgaben zu kürzen statt Gebühren und Steuern für die Bürger zu erhöhen: „Unser Staat – also Bund, Ländern und Kommunen – hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem“. Wenn die Stadt Geld für Investitionen benötige, sei er für Privatisierungen zur Gegenfinanzierung offen.

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