Biberschutz zu restriktiv!
Der Bibervorfall in Schechen hat weitreichende Auswirkungen: Es wurde ein Mensch angegriffen, der im Krankenhaus behandelt werden musste. Umso unverständlicher ist die Entscheidung des Landratsamts Rosenheim, dass der Biber nicht entnommen und der Biberbau nicht zurückgebaut wird. Wie eine Anfrage am Landratsamt Rosenheim durch den Landtagsabgeordneten Andreas Winhart ergab, erlebt der Landkreis Rosenheim beim Biber mittlerweile eine starke Überpopulation. Im Jahr 2020 gab es in Bayern circa 22.000 freilebende Biber, mittlerweile ist die Population auf rund 25.000 bis 27.000 Tiere gestiegen. Da der Biber in der Natur keine natürlichen Feinde mehr hat, ist der Mensch verpflichtet darauf zu achten, dass sich der Bestand in einem gesunden Verhältnis bewegt. Dies ist bei der Biberpopulation nicht mehr gegeben.
AfD-Gemeinde und Kreisrat Günther Kapser fordert daher: "Im Landratsamt müssen wieder Klarheit und Weitblick herrschen: Der Biber in Schechen muss entnommen und der Biberbau zurückgebaut werden. Jetzt wurde ein erwachsener Mensch angegriffen; das Tier hat keine natürliche Scheu mehr vor Menschen. Der Biber muss entnommen werden, bevor ein Kind von ihm attackiert wird.




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