Wurde der Bad Aiblinger Stadtrat belogen?
- info117387
- 6. Feb.
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Hoch ging es her in der letzten Stadtratssitzung als Kurdirektor Jahn und Bürgermeister Schlier zugeben mussten, dass im Stadtjournal für Februar und März lediglich drei der sieben im Stadtrat vertretenen Parteien mit Wahlwerbung im städtisch finanzierten Magazin gibt. Die Liste der Linken ist ebenfalls außen vor, da sie gar nicht im Stadtrat vertreten ist. Schlier und Jahn bezogen sich auf einen Beschluss des Stadtrates von 2006 - den es aber, wie das Rathaus jetzt zugeben musste - gar nicht gibt.
Hierzu nimmt AfD-Bürgermeisterkandidatin Silvia Groß wie folgt Stellung: "Ich war als Besucherin der Sitzung Zeugin der Szene. Grinsend verkündete Kurdirektor Jahn, dass einige Fraktionen jetzt einfach Pech gehabt hätten, Bürgermeister Schlier sprach vom Beschluss von 2006, auf den sich später auch Herr Jahn bezog. Offenbar wurde der Stadtrat und die Öffentlichkeit dreist von Bürgermister und Kurdirektor belogen! Aber nicht, dass man jetzt für Gerechtigkeit sorgt. Nein, man macht munter weiter und hat mit der Verteilung bereits begonnen um Fakten zu schaffen."
AfD-Stadtrat und Landratskandidat Andreas Winhart fügt hinzu: "Es gibt keinen Beschluss aus 2006, wir wurden belogen! Die AfD wird dieses illegale Vorgehen selbstverständlich weiter juristisch verfolgen. Man sieht deutlich, welches Chaos und welche Spezlwirtschaft in Rathaus und bei der AIB-Kur herrschen. Steuergelder werden hier für den Wahlkampf von CSU, Freien Wählern und SPD missbraucht! Das muss das politische Ende des Bürgermeisters sein, und dass Herr Jahns Entlassung überfällig ist, sollte jedem Bad Aiblinger schon seit seinen Thermenhotel-Visionen bekannt sein."




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